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Ökolabel etikett

ÖKOLABEL: DAS GRÜNE ETIKETT

Das Zertifikationssystem Ökolabel wurde als Antwort auf die stetig anwachsende Nachfrage nach ökoverträglichen Produkten und Dienstleistungen mit niedrigen Auswirkungen auf die Umwelt geschaffen.Von der europäischen Union im Jahr 1992 ins Leben gerufen, zertifiziert das Ökolabel die Übereinstimmung der Produkte und der angewandten Produktionszyklen, um ernsthafte ökologische Bewertungskriterien zu erhalten

Somit weiß jeder Verbraucher, in dem Moment, indem er ein Produkt mit dem Ökolabel wählt, daß er damit ein nicht umweltbelastendes und ungefährliches Produkt erwirbt, das im Einklang mit dem Umweltschutz hergestellt worden ist. Das Ökolabel wird auf Konsumgüter angewendet, darunter z. Bsp. Kleidung, Elektrogeräte, Waschmittel, Papier, Lacke, sowie baustoffe und dabei Keramik bzw. Wandfliesen und Bodenfliesen. für private wie für öffentliche Nutzung. Die für die Vergabe des Labels zuständige Kommission (jeder Mitgliederstaat verfügt über eigene Experten) bewertet die Umweltauswirkungen des gesamten Produktionszyklus; im Falle von Fliesen beginnt die Überprüfung bei den Rohstoffen, über die Verarbeitung, Vertrieb und Verlegung bis hin zu abschließenden Entsorgung. Das Ökolabel zeichnet Produkte mit niedrigen Umweltauswirkungen bzw. “biokompatible“ jedoch keine “recyclenten“ Produkte aus. Das Label gesellt sich zu sämtlichen ästhetischen und qualitativen Eigenschaften eines jedes Produktes.

 

GREEN PUBLIC PROCUREMENT

Mit Blick darauf, Produkten, die unter Umweltschutzaspekten hergestellt werden, den Vorzug zu geben,  verfolgen die Mitgliederstaaten zunehmend eine Politik der Auswahl das sogenannte Green Pubblic Procurement. Das GPP ist bei der Vergabe von öffentlichen Konzessionen ein Bewertungskriterium, das  in erster Linie eine Verwendung von ökokompatiblem Material fordert. Immer öfter, sowohl auf lokaler wie auch auf nationaler Ebene, berücksichtigen Verwaltungen und Verbände, die für die Vergabe von öffentlichen Arbeiten verantwortlich sind, bei ihren Entscheidungen das GPP und prämieren die Anstrengungen von Unternehmen wie Ceramiche Superges, die sich bereits seit geraumer Zeit in diese Richtung bewegen.

 

DIE KRITERIEN DES ÖKOLABELS BEI KERAMIKFLIESEN

Rohstoffe: krebserregende, mutagene, teratogene, giftige Stoffe, die für die Angestellten oder für Föten schädlich sein könnten, sind verboten.
Inhaltsbegrenzung von Blei, Kadmium, Antimon und Schwefel.
Hoher Wasserrecyclingswert (>90%). Hoher Recyclingswert der festen Rückstände (>85%). Äußerst niedriger Ausstoß an die Umwelt von Fluor, Schwefeldioxid, Stickoxide, Feinstaub (Bsp. F<200 mg/m2). Niedriger Energieverbrauch beim Brennen (= 3,5 MJ/Kg). Niedrige Abgabe des Endproduktes von Blei und Kadmium. Verpackungen mit einem Mindestanteil von 70% an Recyclingmaterial. Informationspflicht gegenüber den Kunden und Verbrauchern.